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GOL Ministries e.V.

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Unsere Suppenküche in Costa Rica: Hoffnung schenken

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Aus Begegnungen entstehen Visionen. Aus Visionen wird Hilfe.

Wie GOL Ministries e.V. im Jahr 2026 eine Suppenküche für Kinder in Costa Rica ins Leben rief.

Manchmal beginnt etwas Großes mit einer einfachen Begegnung. So entstand im Jahr 2026 ein neues Hilfsprojekt von GOL Ministries e.V. in Costa Rica, das heute Kindern aus schwierigen Lebensverhältnissen regelmäßig eine warme Mahlzeit ermöglicht.

 

Von einer Begegnung zur Vision

Ende Mai 2026 reiste Alexander Lehmann, Gründer von GOL Ministries e.V., nach Costa Rica, um am Hilfsprogramm von Bridge Steps teilzunehmen und bestehende Vereinsprojekte zu besuchen.

Während eines Straßeneinsatzes in Tirrases begegnete die Gruppe einer christlichen Gemeinde, die bereits eine Suppenküche betrieb. Diese Begegnung weckte den Wunsch, selbst ein solches Projekt ins Leben zu rufen.

Doch wie sollte das gelingen? Für eine Suppenküche fehlten zunächst drei entscheidende Voraussetzungen: freiwillige Helfer, geeignete Räumlichkeiten und die finanziellen Mittel.

 

Ein Glaubensschritt ins Ungewisse

Nach Alexanders Rückkehr nahm unser Vereinsmitglied Fernando Bolaños Kontakt zu einem ihm bekannten Pastor auf. Pastor Mauricio und seine Frau waren bereit, das Vorhaben zu unterstützen. Ihre Kirchengemeinde „Iglesia La Zarza Ardiendo“ im Stadtteil Los Guido konnte sowohl Räumlichkeiten als auch freiwillige Helfer bereitstellen.

 

Damit waren zwei der drei Herausforderungen gelöst. Die größte Hürde blieb jedoch die Finanzierung. Zu diesem Zeitpunkt verfügte unser Verein über keine regelmäßigen externen Spender, die den Betrieb einer Suppenküche hätten ermöglichen können.

Dennoch entschieden wir uns, diesen Weg im Vertrauen auf Gott weiterzugehen. In einem gemeinsamen Videogespräch mit Pastor Mauricio und seiner Frau besprachen wir die Umsetzung des Projekts.

Was zunächst finanziell unmöglich erschien, wurde durch unerwartete Spenden Wirklichkeit. Nicht nur der Start, sondern auch der weitere Betrieb konnte dadurch ermöglicht werden.

 

Seit Juli erhalten Kinder regelmäßig warme Mahlzeiten

Im Juli 2026 war es schließlich so weit: Unsere Suppenküche in Los Guido öffnete ihre Türen!

Zunächst beschafften wir die notwendigen Kochutensilien sowie Geschirr und Besteck für 50 Kinder. Seitdem versorgen unsere ehrenamtlichen Helfer jeden Dienstag und Mittwoch Kinder aus dem Viertel mit warmen Mahlzeiten.

Los Guido ist ein sozial benachteiligter Stadtteil, in dem viele Familien mit Armut und schwierigen Lebensumständen konfrontiert sind. Manche Kinder wachsen bei alleinerziehenden Müttern auf, die aufgrund ihrer täglichen Belastungen nicht immer die Möglichkeit haben, regelmäßig warme Mahlzeiten zuzubereiten.

 

Auch die Kirchengemeinde selbst geht sehr sparsam mit ihren begrenzten Ressourcen um. Während der Suppenküche wird beispielsweise darauf geachtet, möglichst wenig Strom zu verbrauchen. Elektrische Geräte und Beleuchtung werden nur dann eingeschaltet, wenn sie tatsächlich benötigt werden.

Unsere Suppenküche soll deshalb mehr sein als eine Essensausgabe. Sie ist ein Ort der Gemeinschaft, der Zuwendung und der gelebten Nächstenliebe.

 

Dankbarkeit und ein Blick nach vorne

Dank unserer Spender ist der Betrieb für das gesamte Jahr 2026 finanziert. Für 2027 sind derzeit allerdings erst rund 50 Prozent der benötigten Mittel gesichert.

 

Langfristig möchten wir nicht nur Mahlzeiten anbieten, sondern weitere Möglichkeiten der Hilfe zur Selbsthilfe entwickeln. Bei einem möglichen Besuch in Costa Rica im Jahr 2027 möchten wir gemeinsam mit Pastor Mauricio über entsprechende Schritte sprechen.

Wir sind Gott von Herzen dankbar, wie er Türen geöffnet und Menschen zusammengeführt hat. Ebenso danken wir allen Spendern und ehrenamtlichen Helfern, die dieses Projekt möglich machen.

 

Denn manchmal beginnt Hoffnung mit einer einfachen warmen Mahlzeit.

Eine warme Mahlzeit. Ein Stück Hoffnung.

Dank wertvoller Unterstützung können wir Kindern in Los Guido regelmäßig warme Mahlzeiten und einen Ort der Gemeinschaft bieten. Unser Wunsch ist es, diese Arbeit auch 2027 fortzuführen und gemeinsam weitere Perspektiven zu schaffen.